Die Pflege GmbH | Detmold

Pflegen ist unsere Aufgabe
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Wohn- WG für demenziell erkrankte Menschen

  • Pflege-WG für demenziell erkrankte Menschen

    Ambulant betreute Wohngemeinschaften bieten den Angehörigen von demenziell veränderten Menschen die Möglichkeit, sich von einer überfordernden Rundum-Versorgung zu entlasten, ohne ihr Familienmitglied in einem Heim unterbringen zu müssen. Sie können sowohl frei entscheiden, ob und in welcher Form sie ihre familiären Beziehungen im Rahmen einer Wohngemeinschaft gestalten, als auch, inwieweit sie sich in den WG-Alltag einbringen und hier Aufgaben übernehmen möchten. Nähe bei gleichzeitiger (räumlicher) Distanz wird so möglich. Angehörige und gesetzliche Betreuer sind in alle Entscheidungen, die das Zusammenleben der Mieter in der WG sowie die Organisation des Alltags betreffen, aktiv einbezogen. Den Angehörigen und Betreuern stehen dadurch große Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung, die sie nach ihren Vorstellungen und Möglichkeiten nutzen können. Sowohl für den gesamten Pflegedienst als auch für die Arbeit innerhalb der Wohngemeinschaften gehört es zu unseren vornehmlichen Aufgaben und Ansprüchen, die Qualität zu sichern.

    Für die Unterstützung, Assistenzleistungen und die notwendige pflegerische Sicherheit sorgt rund um die Uhr das multiprofessionelle Team der Pflege GmbH-Detmold. Das Team aus Betreuungskräften, Pflegefachkräften und Alltagsbegleitern. Auch Angehörige und ehrenamtliche Helfer können sich in das Konzept einbringen.

    Betreuung und Pflege in Wohngemeinschaften

    Eine Gemeinschaft von 8 Personen lebt wie früher die Großfamilie gemeinsam in einer großen Wohnung. Die zentrale Idee ist eine an der „Normalität” orientierte Organisation des Tagesablaufs. Eine Isolation des Einzelnen kann so unterbunden werden. Als Verbindung zur Außenwelt steht das Pflegeteam als Vermittler zu Seite. In der Gemeinschaft kann der Einzelne durch Hilfe der Gruppe und des Pflegeteams erlernte soziale Verhaltensmuster, ein Betätigungsfeld und die Bestätigung seiner Person und seiner Leistung (wieder) finden. Ihr/sein Leben erhält wieder einen Inhalt und sie/er einen neuen Platz in dieser Welt. Hierbei kommt es darauf an, dass die täglichen Alltagsabläufe durch sie/ihn selber gemeistert werden können. Das Pflegeteam gibt Anleitungen und Impulse, indem es kurze eindeutige Aufforderungen formuliert. Zur Pflege dementiell erkrankter Menschen werden Geduld und Ruhe benötigt, vor allem wenn die Abläufe nicht gleich koordiniert bzw. umgesetzt werden können. Helfend greifen Pflegekräfte dann ein, wenn Signale gegeben werden, die Verunsicherung, Überforderung oder Angst anzeigen. Über die Ebene der Erinnerung und Emotionen sowie durch ständiges Üben/Tun sollen die in Vergessenheit geratenen alltäglichen Abläufe wieder neu gefördert werden. Die Bewohner werden in die täglichen Hausarbeiten, wie z.B. Beteiligung am Tischdecken, Essensvorbereitungen usw. einbezogen. Die Tagesabläufe orientieren sich an den bekannten Tagesstrukturen der Lebensgeschichte der Bewohner. So ist der gemeinsame pünktliche Mittagstisch z.B. genauso möglich wie ein späteres Frühstück. Bei der Zubereitung der Mahlzeiten soll auch auf bekannte Rezepte zurückgegriffen werden, um so Erinnerungen und Emotionen zu wecken. Jede/r Bewohner/in wird mit all ihren/seinen Stärken und Schwächen akzeptiert. Das Recht auf Privatheit ist gerade im Gemeinschaftsleben sehr wichtig. So werden z.B. der Wunsch nach Ruhe und Rückzug unbedingt erfüllt und respektiert.

    Betreuungsteam und Pflegedienst sind Gast in der Wohngemeinschaft

    Ziel aller betreuenden und pflegerischen Leistungen und Maßnahmen ist es, die vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen weitgehend zu nutzen und zu fördern. Diese Förderung gelingt vor allem dadurch, dass die Tagesstruktur der Mieter/innen sich an den alltäglichen Verrichtungen und Arbeitsabläufen eines normalen Haushalts orientiert. Das gemeinsame Feiern von Festen, wie Geburtstage, Weihnachten, Ostern, etc. gibt darüber hinaus Struktur und Orientierung und fördert gemeinschaftliches Erleben. Das Leben in einer überschaubaren Gruppe bietet außerdem die Möglichkeit, den Tagesablauf den individuellen Wünschen und Erfordernissen der Einzelnen anzupassen. Der lebensgeschichtliche Kontext der Mieter/innen kann in einer kleinen Gruppe ausreichend Berücksichtigung finden. Damit werden vorhandene Kompetenzen gestärkt und Überforderungen vermieden. Die Bewohner/Innen der Wohngruppe werden durch Alltagsbegleiter stundenweise unterstützt und erhalten Pflegeleistungen nach persönlichem Bedarf durch Pflegefachkräfte eines ambulanten Pflegedienstes. Mit diesem Konzept soll eine individuelle und selbstbestimmte Lebensgestaltung ermöglicht werden, bei der nicht die Pflege im Vordergrund steht. Das heißt, die Bewohner leben in einer gemeinschaftlichen, aber eigenen Häuslichkeit, wobei die Betreuungs- und Pflegekräfte sich als „Gast“ in der Wohnung verstehen. Die beteiligten Akteure begegnen sich auf Augenhöhe.

    Umsetzung vorstehender Zielvorgaben

    Kenntnis, Beachtung und Dokumentation der Biografie der einzelnen Mieter/innen bilden die Basis für die Assistenzplanung und deren Umsetzung bei der Betreuung und Pflege. Hinsichtlich Zeitpunkt, Ablauf und Auswahl der Unterstützung und Begleitung durch das Betreuungsteamteam werden Gewohnheiten der Mieter/innen berücksichtigt. Betreuung, hauswirtschaftliche Verrichtung, Grund-(Körperpflege etc.) und Behandlungspflege (vom Arzt verordnete Pflegeleistungen) werden aktivierend und individuell erbracht. Pflegetempo und Pflegerhythmus sind den Mieter/innen angepasst. Beständige, regelmäßige und transparente Abläufe bieten Sicherheit. Die tagesstrukturierenden Maßnahmen knüpfen an frühere Interessen und Aktivitäten der Mieter/innen an und werden so für sie sinnvoll. Die Mahlzeiten dienen in besonderer Weise dem Wohlbefinden. Spezifische Ernährungsgewohnheiten und -wünsche werden berücksichtigt. Das gemeinsame Essen verhindert den Rückzug in Isolation und Einsamkeit. Zusätzliche Angebote wie Ergotherapie, Krankengymnastik, Logopädie, Einzelfallhilfe, ehrenamtliche Besuchsdienste u. ä. werden in die Betreuung und Pflege mit einbezogen.

    Die Kosten

    Da durch das Konzept der „Ambulant betreuten Wohngemeinschaft“ die Voraussetzung der eigenen Häuslichkeit gegeben ist, gelten grundsätzlich die gleichen Bedingungen wie bei Personen, die zu Hause leben. Kosten entstehen also für Unterkunft (Mietanteil), Verpflegung (Haushaltsgeld), sonstige Lebenshaltungskosten (Telefon, Unternehmungen, Ausflüge etc.) sowie für die pflegerische Betreuung, die entsprechend der ambulanten Betreuung nach SGB XI und ergänzend nach BSHG oder als Selbstzahler getragen werden. Der Mietanteil liegt je nach Raumgröße zwischen 470 Euro und 490 Euro. Es handelt sich hierbei um die Bruttowarmmiete. Eine Vorauszahlung für Strom und Warmwasser ist in der genannten Summe ebenso enthalten wie eine Dienstleistungspauschale für Klein- und Schönheitsreparaturen.

    Aktivitäten innerhalb der Wohngemeinschaft

    Die Alltagsgestaltung verknüpft fundiertes Wissen aus jahrelanger Praxis mit dem Ziel, den Bewohner/Innen einer Wohngemeinschaft einen ruhigen, entspannten Rückzugsort zu bieten, sie gleichzeitig aber auch für kreative Aktivitäten in der Gemeinsamkeit zu motivieren. So wird Schutz gegen die Vereinsamung geboten, gleichzeitig steigert es das Wohlbefinden. Auf den Angehörigen-Treffen besteht die Möglichkeit, sich als Betreuer umzuhören, Erfahrungen auszutauschen, Probleme zu erörtern und gemeinsam nach deren Lösung zu suchen und Verbesserungen zu planen. Soweit es das Wetter zulässt, wird das Beisammensein an der frischen Luft im Garten, oder Hof (Hauseingang) veranstaltet.

    Infrastuktur im Stadtteil (Mobilität, Nahversorgung, usw.)

    Im Zuge des Vorhabens „Errichtung Wohnhaus mit einer Gruppenwohnung“ soll die Lage des SVD-Haltepunktes geändert bzw. barrierefrei erneuert werden. Der neue Haltepunkt befindet sich dann in unmittelbarer Nähe zum Hauseingang des Wohnhauses

    Grundriss


    Vorteile für pflegende Angehörige und Bewohner/Innen des Wohnhauses:

    • • Wartezeit des Busses am End-Haltepunkt „Kusseler Höhe“ immer ca. 5-7 Minuten
    • • Linie 701 („Kusseler Höhe“ bis Berlebeck „Im Märchengrund“ Fahrzeit 50 Minuten – längste SVD-Linie
    • • Fahrtzeit bis Stadtzentrum (Rosental) ca. 35 min.
    • • Sehenswürdigkeiten, Freizeitangebote, usw. an der Linie 701: Bahnhof, Landesmuseum, Sommertheater, Musikhochschule, Freilichtmuseum, Adlerwarte, Vogelpark
    • • Barrierefreie ÖPNV-Verbindung zum Haltepunkt Eichenkrug (Apotheke, Ärzte, Combi- Markt, usw.) / Linie 701, 15-Min-Takt, Fahrzeit ca. 5 Minuten. ÖPNV-Begleitung und zusätzliche individuelle Fahrdienste erfolgen durch das Betreungsteam, pflegende Angehörige und Freiwilligendienst aus dem Stadtteil.

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